#7 Viva Venezia

Shownotes

Von großen Stadtansichten des 18. Jahrhunderts über Genrebildern mit jungen Venezianerinnen in traditionellem Gewand aus dem 19. Jahrhundert zu den Geheimnissen der Glasproduktion und berühmten Charakteren der Commedia dell’Arte – in der aktuellen Folge gehen wir der Frage nach dem Reiz Venedigs auf den Grund.

Lassen Sie sich von den Dorotheum Expert:innen Mark MacDonnell, Ana Mayagoitia und Carlos Sonsalla in eine Stadt entführen, die seit Jahrhunderten als Sehnsuchtsort in Kunst und Literatur fungiert. Wie viel davon ist Realität und wie viel Inszenierung?

Host: Andreas Maurer

Gäste: Mark MacDonnell, Ana Mayagoitia & Carlos Sonsalla

Dorotheum

Website: https://www.dorotheum.com

Classic Week: https://www.dorotheum.com/de/c/classic-week-23321/

Dorotheum bei Instagram: https://www.instagram.com/dorotheum/

Musik: by https://www.fiftysounds.com

Transkript anzeigen

00:00:01: Alleine eine Stadt auf Wasser ist, glaube ich für die Menschen immer faszinierend.

00:00:05: Das ist

00:00:08: wirklich nur mehr Himmel, diese orange-blaue Töne von Sonnenuntergang – es ist wirklich extrem atmosphärisch!

00:00:16: Das war sozusagen das Nonplus Ultra

00:00:18: und je nach Geldtaschengröße hat man ein anderes Wild

00:00:22: mitgenommen.

00:00:23: Ein Spiegel der so einen Meter, einem Meter zwanzig hoch war, hat damit zu viel gekostet wie ein ganzes

00:00:27: Schloss.

00:00:28: Das melancholische ist romantisch.

00:00:30: Venedig ist sicher ein Sehnsuchsort.

00:00:32: Vendedig ist ein totaler, kultureller Hotspot.

00:00:35: So die Image von Venice hat immer Teil des Salüres gewesen und wir hoffen, dass das definitiv

00:00:42: weitergeht.

00:00:44: Über den Wert der

00:00:46: Kunst

00:00:53: Ende April ist es wieder soweit.

00:00:55: Im Wiener Dorotheum steht die Classic Week an, eine exklusive Aktionswoche in der alte Meister gemälde des neunzehnten Jahrhunderts und kunsthandwerkliche Objekte aufeinandertreffen.

00:01:07: Auffällig ist dabei – Venedik ist in dieser Woche ungewöhnlich präsent!

00:01:12: Von großen Stadtansichten des achtzehnten Jahrhunderts über Genre-Bilder mit jungen Venetianerinnen in traditionellem Gewand aus dem neunzehnten Jahrhundert oder einem venetianischen Kaminbock aus dem siebzehnte Jahrhundred.

00:01:26: Kaum eine Stadt wurde über Jahrhunderter hinweg so oft gemalt, interpretiert und neu erfunden wie Venedig.

00:01:34: Aber welches Bild von Venedic sehen wir eigentlich wenn wir diese Werke betrachten?

00:01:39: Und wie viel davon ist Realität?

00:01:42: Das habe ich mit Expertinnen und Experten des Dorotheums besprochen.

00:01:47: Ich bin Andreas Maurer, hallo und herzlich willkommen zum Dorotheumpodcast – weil Kunst eben mehr ist als man sieht!

00:02:10: Die

00:02:11: künstlerische Produktion in Venedig beginnt mehr oder weniger mit der Gründung der Stadt selbst, erklärt Marc McDonald.

00:02:18: Er leitet die Abteilung für alte Meister im Dorotheum.

00:02:23: Venedig entsteht etwa im sechsten Jahrhundert und ist bis heute ein sehr ungewöhnlicher Ort, weil es im Grunde genommen eine Stadt ist, die aus strategischen Verteidigungsgründen auf dem Wasser schwimmt – so Marc

00:02:37: McDonald.".

00:02:55: Das Spannende, in Venedig treffen sich unterschiedliche künstlerische Strömungen.

00:03:00: Die Serenissima ist also eine Art kunsthistorisches Schnittstelle zwischen Ost und West.

00:03:06: Das Venedic-Bild des achtzehnten Jahrhunderts kann man in der Classic Week an Altmeistern wie Francesco Guardi oder Dominicini bestaunen!

00:03:16: Mit Darstellungen der Isola di San Giorgio Maggiore oder der Giudecca, so Experte Marc McDonald.

00:03:33: Die Gemälde von Venedig die man in der Classic Week ersteigern kann beeindrucken erst mal durch ihre topografisch korrekten Ansichten.

00:03:41: Die dargestellten Palazie und Kirchen sind aber bewusst gewählte Motive.

00:03:46: Sie vermitteln Macht- und Wohlstand.

00:03:50: Das

00:04:09: Venedig-Bild in der Kunst ist eben mehr als nur eine Abbildung.

00:04:13: Schon die Stadt selbst ist gewissermaßen als Bühne konzipiert, wie eine Theaterkulisse möchte sie ihr Publikum beeindrucken.

00:04:21: und diese Selbstbild erklärt Mark McDonald weiter hat entscheidend dazu beigetragen dass die Stadt ihre Unabhängigkeit bis ins späte achtzente Jahrhundert bewahren konnte.

00:04:33: Venedik wurde nämlich trotz seines enormen Reichtums nie erobert weil man dieses Bild von Stärke und Überlegenheit so wirkungsvoll nach außen getragen hat.

00:04:58: Die Venetianische Vedutenmalerei ist beliebt, vor allem im achtzehnten Jahrhundert.

00:05:03: Touristen auf der noblen Grand Tour haben Venedig als Fixpunkt auf ihrer Rundreise durch Europa – und die mehr oder weniger betuchten Gäste möchten Souvenirs mit nach Hause nehmen.

00:05:14: Da es noch keine Selfies gab, mussten sie eben transportable Bilder sein!

00:05:19: Und an diesen lässt sich auch der politische und wirtschaftliche Wandel der Stadt ablesen.

00:05:24: Denn während Canaletto etwa noch mehr auf architektonische Präzision setzt, löst Francesco Guardi die Formen bereits zugunsten einer beinahe flüchtigen Mahlweise auf.

00:05:36: Mit dem Ende der Republik Venedig, in den Umbrüchen der napoleonischen Zeit verliert die Vedutenmalerei dann ihre ursprüngliche Basis.

00:05:47: Das Publikum möchte neue Bilder, stimmungsvollere Lagunenlandschaften oder verspielte Genreszenen die die Sehnsucht befeuern.

00:06:03: Also Benedikt ist keine normale Stadt.

00:06:05: Sie ist gebaut auf Wasser sie wird vergiehl fast unwirklich, sie ist eine Stadt die ständig zwischen Schönheit und Verfall oziliert und ich glaube dieses Bewusstsein der Vergänglichkeit kombiniert mit einer

00:06:17: auch einzigartigen

00:06:18: Lichtstimmung machen.

00:06:20: Die Stadt besonders interessant für Künstler

00:06:22: Etwa für den gebürtigen Venetianer Beppe Czardy, der mit einem großformatischen Gemälde in der Classic Week vertreten ist.

00:06:30: Meint Anna Majagojta, Expertin für Gemäle des neunzehnten Jahrhunderts im Dorotheum

00:06:36: Bei Pepe Chardi zum Beispiel ist es wirklich ein gutes Beispiel dafür.

00:06:39: Es geht nicht mehr um die exakte Darstellung, sondern um die Atmosphäre.

00:06:43: Wir haben ein sehr großes Gemälde von Chardi, einen Sonnenuntergang in der Lagune und man sieht eigentlich kaum was von der Stadt in diesem Bild, sondern das ist wirklich nur mehr Himmel, diese orange-blaue Töne vom Sonnenuntergang.

00:06:56: Das ist wirklich extrem atmosphärisch!

00:06:59: Und eben wenn ich eine Bühne für die Atmostfähre, für die Lichtwirkung...

00:07:04: Man muss schon ganz genau schauen, um in dem impressionistisch angehauchten Bild etwas von der Stadt Venedig zu erkennen.

00:07:11: Mit leuchtenden Effekten fängt Giardi den Sonnenuntergang auf dem Wasser ein und weil das Gemälde mit Rahmen fast zwei Meter groß und ebenso breit ist, wirkt es fast so als würde man wirklich an einem der Stege über die Lagune blicken.

00:07:27: Doch wer an Venedig denkt, dem kommen wahrscheinlich auch Karnevalsmasken und Kunsthandwerk in den Sinn.

00:07:50: Also Venedig ist eigentlich, vor allem im siebzehnten dann auch im frühen achtzehnten Jahrhundert ganz bekannt fürs Glas.

00:07:56: Die ganze Welt, ganz Europa möchte das venezianische Glas haben.

00:07:59: es ist unglaublich teuer und vor allem die Spiegel sind natürlich ganz besonders.

00:08:03: also nur die Venetianer können so große Spiege herstellen nur vielleicht zur Orientierung ein Spiegel der so ein Meter einen Meter zwanzig hoch war hat damals zu viel gekostet wie ein ganzes Schloss.

00:08:13: also so teuer war das damals.

00:08:15: Alle wollen es nachmachen, keiner schafft das.

00:08:18: Wir haben jetzt ein Spiegel in der Classic Week einen italienischen Salonspieg aus dem achzehnten Jahrhundert.

00:08:22: leider ist das Glas nicht mehr vorhanden.

00:08:24: man muss sich also so ein bisschen imaginieren.

00:08:27: aber das war sozusagen das Nonplus Ultra

00:08:30: Und ohne Glas kostet der Spiegl heute auch nicht mehr ganz so viel wie ein Schlösschen Aber?

00:08:36: Der Weichholzrahmen des Spiegels macht doch so ordentlich was her Filigran geschnitzte Akkantusblätter um Rahmen die goldgefasste Tafel.

00:08:45: Einhundertvierzig Zentimeter ist der Spiegel groß, doch warum konnten das eigentlich nur die Venezianer?

00:08:52: Werkstätten gab es ja auch anderswo, frage ich Carlos Sonsalla.

00:08:57: Richtig.

00:08:58: Wir haben aber in Venedig so einen unglaublichen Melting-Pott, also wir haben das ganze Mitte mehr was eigentlich offen steht und wir haben so eine kleine Mikrokultur auf Morano die wirklich abgeschottet ist.

00:09:08: Also die Venezianer haben sehr darauf geachtet dass die Glashersteller auch die Glasbläser keinen Kontakt mit anderen haben.

00:09:16: Ludwig XIV versucht ganz lange die Glas Bläsern irgendwie abzuwerben.

00:09:21: Das klappt dann auch mit hohen Bestechungsgeldern um damit das Geheimnis der Glasbläsern nicht weggeht.

00:09:29: Man war sehr darauf bedacht, die kulturellen handwerklichen Praktiken zu behalten und zu

00:09:34: beschützen.".

00:09:40: Wenn Sie einmal einen Ausflug zur Insel Murano gemacht haben – dann wissen sie es!

00:09:45: Die Glasbläßerei war und ist einer der zentralen wirtschaftlichen und kulturell Motoren Venediks.

00:09:52: Bereits im dreizehnten Jahrhundert wird die Produktion auf die Insel Morano sozusagen ausgelagert offiziell aus Brandschutzgründen, faktisch aber auch zur besseren Kontrolle des hochsensiblen Wissens.

00:10:06: Die Republik sichert sich damit ein Monopol.

00:10:09: Schnell erreicht die Venetianische Glasproduktion einen technisches und ästhetisches Niveau.

00:10:15: das Europa weitführend ist – besonders dass sogenannte Cristallo, ein nahezu farbloses extrem klares Glas setzt neue Standards!

00:10:25: Und die Glasindustrie etabliert auch die Marke, Venedig, die weit über das Materielle hinausgeht.

00:10:32: Denn Venetianisches Glas steht für Raffinesse, technische Virtuosität und Opulenz – und ist bis heute ein zentaler Bestandteil der Identität Venedigs!

00:10:48: Also das venezianische Glas zeichnet sich in eine ganz besondere Feinheit eben aus.

00:10:53: Wir haben ganz, ganz dünne Wandungen aber wir haben vor allem auch diese Vorliebe für die Einlegearbeiten.

00:10:58: also dieses Fadenglas ist eigentlich so gestaltet dass wir in der Glasmasse, die prinzipiell farblos ist dann ganz feine ja sozusagen milchig durchscheimende Fäden haben und die sind oft gezwirbelt, die ondolieren.

00:11:12: es ist unglaublich kunstvoll gemacht.

00:11:14: also wirklich ein ganz feines Netz als ob wir da sozusagen einen Netz eingehen eingelegt hätten, aber es ist alles per Hand mit dem Glas

00:11:20: gemacht.

00:11:21: Neben der Technik strahlen auch die Syches weit über die Lagune hinaus, meint Carlos Sonsalla.

00:11:27: Dieser Karneval oder diese anderen Sitten und Gebräuche sind total virulent und beliebt.

00:11:33: Und das strahlt natürlich auch nach Deutschland beispielsweise, also wir haben jetzt eine Figur aus Meißen, eine recht frühe von siebzehn fünfzig die sozusagen die Comedia de Larte eigentlich als Lustspiel propagieren etwas Heiteres was dem Norden vielleicht nicht so ganz nahe liegt.

00:11:48: aber alle schauen eben auf Finedig und da haben wir ein ganz heiterem Gesellschaft eigentlich.

00:11:53: Es sind Pantalone und Kolumbine, die sich hier ein wenig näcken.

00:11:58: Während Pantalone Kolumbiner mit seiner Linken an ihre Hüfte greift und sie ansichtzieht, zieht sie nämlich an seinem Spitzbad.

00:12:06: Neben dem Markus Dom und den verwunschenden Kanälen ist es das Personal der Stadt, dass die Sammlerinnen und Sammlern von Venedig Kunst seit jeher besonders schätzen!

00:12:17: Der österreicher Eugen von Blas gilt im neunzehnten Jahrhundert daher zurecht als Meister der venezianischen Genremallerei.

00:12:25: Die Stadt dient ihm lediglich als Rahmen, in einem Gemälde der Classic Week etwa mit singenden Mädchen beim Flicken der Netze rückt der Turm der Piazza San Marco bereits in weite Ferne zeigt Anna Majagoitta.

00:12:40: Typisch Blas, Venedig ist ein bisschen Hintergrund eigentlich.

00:12:44: Obwohl diese Mädels eindeutig als Venezianerinnen zu identifizieren sind mit diesen roten Strümpfer oder weißen Strumpfer und dieser typische Veneziansche Kleider aus der Zeit.

00:12:54: Also ich glaube seine Zähne mit jungen Venezianerninnen sind immer elegant, kockett, sie haben oft einen erzählerischen Moment und sind keine zufälligen Beobachtungen von Venedigg, sondern sind bewusst komponente Bilder für ein internationales Publikum also Eugen vom Blasfahrt.

00:13:10: als auch extrem erfolgreich.

00:13:12: Und er hat das damals auch durchaus an internationalen Kunden verkauft, und je nach Geldstaschengröße hat man ein anderes Bild

00:13:19: mitgenommen.".

00:13:20: In der neunzehnten Jahrhundertauktion der Classic Week kann man daher gleich drei Gemälde von Eugen von Blaser steigern – neben dem erwähnten venizianischen Lied mit Netznäherinnen auf einer Terrasse und einer Venizianerin mit einem Liebesbrief in der Hand gibt es auch noch eine schwungvolle Tauffeier!

00:13:38: Dieses Szene spielt in einem venezianischen Innenhof.

00:13:42: Der Anlass der Feier, der Teufling ist lediglich im rechten unteren Bildbereich zu erkennen.

00:13:48: Der Fokus liegt eher auf dem lebendigen Treiben des Tauffestes.

00:13:52: Im Zentrum eine Venetianerin, die mit herausforderndem Blick einen Herren auf der Holzbank zum Tanz bittet.

00:14:00: Ob er annimmt?

00:14:01: Lässt Blas offen!

00:14:10: Die Venetianische Genre-Mallerei des neunzehnten Jahrhunderts richtet ihren Blick häufig auf Alltagszenen, die weniger erzählen als andeuten.

00:14:19: Gondeln, Kanäle oder Terrassen sind auch stark vom Wasser geprägt.

00:14:24: Doch gerade diesem fließenden offenen Element setzen die Künstler gerne ein zweites Prinzip entgegen – das Feuer!

00:14:32: Nicht als reales Motiv sondern als Energie im Bild sichtbar etwa in verdichteten Blicken oder Kekngesten, wie in den Gemälden von Eugen von Blaß.

00:14:43: Aus diesem Zusammenspiel entsteht dann eine sehr charakteristische Spannung.

00:14:48: Die Begegnungen bleiben bewusst uneindeutig und spielen mit der feinen Grenze zwischen Nähe- und Distanz, Oberfläche und Tiefe, Wasser und Feuer – oder sogar Hitze und Abkühlung!

00:15:10: Das zeigt sich nicht nur in Gemälden, sondern auch in einem Venetianischen Kaminbock der im Rahmen der Classic Week unter den Hammer kommt.

00:15:19: Junior-Experte Carlos Sonsalla?

00:15:21: Wir haben nämlich einen Kaminbok, der eben vor dem Feuer steht also das Element Feuer repräsentiert.

00:15:26: aber auf diesem Kamin Bock ist eine Venusmariner, also eine marine Venus sozusagen zu sehen die ja per se eigentlich immer nennt schon ob ihrer Geschichte ihre Ursprungsgeschichte aus dem Wasser kommt.

00:15:38: Die Venus Marina aus dem frühen siebzehnten Jahrhundert steht elegant auf einem Sockel.

00:15:43: Mittig hat der unbekannte Künstler noch eine groteske Maske und seitlich Putten ins Bild eingefügt.

00:15:50: Also da haben wir immer das Wasser eben auch mit dabei, und beim Glas ist das Feuer auch wieder sehr wichtig.

00:15:54: also wir haben das eben immer alles so verbunden.

00:15:57: Diese enge Verbindung von Material-, Technik- und Umgebung ist es auch die Stadt Venedig bis heute auszeichnet und die sich nicht zuletzt in der Arbeit der Expertinnen und Experten im Dorotheum widerspiegelt.

00:16:11: Es ist immer noch natürlich kulturell wahnsinnig spannend, dass alleine eine Stadt auf Wasser ist, glaube ich für den Menschen immer faszinierend.

00:16:17: Venice

00:16:22: bietet heute noch immer so viel wie damals – ist auch der Leiter der Altmeisterabteilung Mark McDonald überzeugt.

00:16:45: Es ist eine Stadt, die trotz Klimawandel und immer wiederkehrender Überschwemmungen erstaunlich gut erhalten geblieben ist.

00:16:53: Und die Tatsache wie sie auf der Lagune gebaut ist nach wie vor außergewöhnlich.

00:16:58: Venedig bietet heute noch immer und des Spektakls.

00:17:14: Wienerich hat sich etwas bewahrt, was Thomas Manier beispielsweise auch immer beschrieben hat, dass es diese Ambiguität aus dieser wunderbar schillernden Welt von der Komedie der Larte aber auf der anderen Seite auch dieser verfallend dieses Morbide.

00:17:26: das hat Wienerdich irgendwie noch so in sich und bewahrts sich hoffentlich auch noch ganz lange.

00:17:31: Das melancholische, romantische Venedig ist sicher ein Sengsuchsort.

00:17:35: So die Image von Venice hat immer als Sallur gefeiert und wir hoffen, dass das

00:17:40: definitiv

00:17:41: weitergeht.

00:17:47: Fragil ist Venedic – und vor allem vieles zugleich!

00:17:51: Eine verwunschtene Stadt auf dem Wasser, ein historisches Machtzentrum und ein sorgfältig konstruiertes Bild.

00:17:59: Und vielleicht ist genau das der eigentliche Reiz?

00:18:02: Dass wir alle unser eigenes Bild von Venedig haben.

00:18:06: In der Classic Week des Dorotheums wird genau dieses Spannungsfeld sichtbar!

00:18:12: Alle Informationen und Auktionstermine finden Sie auf dorotheum.com.

00:18:17: Das war über den Wert der Kunst, Der Dorotheumpodcast.

00:18:22: Ich bin Andreas Maurer Und im Namen des Doroteumteams verabschiede ich mich bis zum nächsten Mal Weil Kunst eben mehr ist als man sieht.

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